Rainer Schultz fragte am 14.02.2017

Mit Befremden sehe ich seit geraumer Zeit die gesundheitspolitische Positionierung in Publikationen der TK, die eine verstärkte und offensive Nutzung der elektronischen Gesundheitskarte fordert. Dies gipfelte in dem Interview mit Herrn Baas in der Süddeutschen Zeitung vor einem Jahr, in dem er eine konsequente Nutzung persönlicher Gesundheitsdaten durch die gesetzlichen Kranken-Versicherungen fordert, z.B. bei Fitness-Daten, die Versicherte privat erheben. Die von Herrn Baas skizzierte Position entspricht in keiner Art und Weise meinem Menschenbild und Verständnis von Datenschutz. Ich bin verwundert, dass bei einer solch zugespitzten Positionierung des Vorstandsvorsitzenden keine abweichenden Stimmen aus dem Verwaltungsrat zu vernehmen sind. Ich wollte Sie zur Position der verdi -Liste fragen: Wird die Positionen von Herrn Baas zur offensiven Nutzung der Digitalisierung im Gesundheitswesen unterstützt? Wie soll sichergestellt werden, dass bei der Strategie des schrittweisen Ausbaus der elektronischen Gesundheitskarte kein Druck zur Nutzung auf die Versicherten entsteht? Wie kann sichergestellt werden, dass in den Diskussionen der TK zu diesem Thema auch kritische Positionen zu Gehör kommen? Wie kann in den entsprechenden Planungen eine bessere Transparenz den Mitgliedern ggü. sicher gestellt werden?

Uwe Klemens antwortete

Lieber Herr Schultz,

die elektronische Gesundheitskarte ist ein Projekt der gesamten gesetzlichen Krankenversicherung. Alles unterliegt nach unserer Auffassung zweier Grundkriterien : Die Versicherten entscheiden über Ihre Daten, und alle Normen der Datensicherheit müssen eingehalten werden !
Vielen Dank für Ihre Frage, fordern Sie uns mit weiteren kritischen Hinweisen und helfen Sie uns am 31.5. mit Ihrer Stimme !

Mit freundlichen Grüßen

Uwe Klemens

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